Konzept

Grundlage der japanischen Schädelakupunktur ist, ähnlich der Ohrakupunktur, die Abbildung des menschlichen Körpers (Somatotop) am Kopf. Darüber lassen sich Störungen des Bewegungsapparates, der Sinnesorgane, der inneren Organe, sowie Störungen im neurologischen Bereich effektiv behandeln.

Die Schädelakupunktur wurde von dem japanische Arzt Dr. Toshikatsu Yamamoto durch Zufall erfunden. Er stellte fest, dass bestimmte Punkte am Kopf mit bestimmten Körperregionen korrespondieren. Durch die Behandlung der Punkte am Kopf lassen akute und chronische Schmerzen nach und die Mobilität nimmt zu.

Anwendungsgebiete

Die Schädelakupunktur ist gut einsetzbar bei neurologischen Erkrankungen, wie z.B. Migräne, Lähmungen (Folgen eines Schlaganfalls) und Neuralgien. Sie ist eine wirkungsvolle Ergänzung zur traditionellen Akupunktur.

Schädelakupunktur in der TCM

Bildrechte: Olivier Al. Klotz; Modell: Izumi Saito

Schädelakupunktur in der TCM

Bildrechte: Olivier Al. Klotz; Modell: Izumi Saito