Haben Sie in letzter Zeit schon mal etwas über Faszien gehört oder gelesen? Dann wissen Sie, dass es Muskelsegmente sind, die zum Beispiel mit einer Faszienrolle gedehnt werden.

Ursache und Wirkung

Bildrechte: Olivier Al. Klotz; Modell: Izumi Saito

Die myofasziale Triggerpunkttherapie geht einen Schritt weiter. In dem schmerzhafte Punkte innerhalb der Fasern der quergestreiften Muskulatur mechanisch stimuliert werden, wird ein oft ausstrahlender Schmerz ausgelöst (engl: to trigger = auslösen).

Oft ist es ein lange zurückliegendes Mikrotrauma (der kranke Punkt), der, weil zu wenig beachtet, in einem chronifizierten Schmerzbild mündet. Dabei kommt es zu Durchblutungsstörungen durch Sauerstoffmangel. Es steht einfach nicht genügend Energie für eine normale Muskelfunktion zur Verfügung. Zur Kompensation ziehen sich die Muskelfasern zusammen und erhöhen dabei reaktiv die Gewebsspannung. Durch eine verminderte Leistungsfähigkeit können Schmerzen entstehen, und das auch an Stellen, die weit entfernt von der Ursache liegen. Durch das Halten und Massieren der Verhärtung (des Triggerpunktes) kommt es zu einer vermehrter Durchblutung und einer nachhaltigen Lockerung des betroffenen Gewebes.

Ziel dieser Behandlung ist es, diese Schmerzpunkte zu beruhigen und aufzulösen, um den Schmerz dauerhaft zu beseitigen. Feinfühliges Aufspüren dieser Punkte, Geduld und Zusammenarbeit mit dem Patienten machen das effektive Behandlungskonzept aus.

Bildrechte: Olivier Al. Klotz; Modell: Izumi Saito

Auch dieses Verfahren ist in der Traditionellen Medizin mancher Kulturen als individuelle Schmerztherapie lange bekannt.

Viele der heute festgelegten Triggerpunkte simmen mit Akupunkturpunkten der Traditionellen Chinesischen Medizin überein. Somit können beide Therapien synergistisch zur Behandlung von Schmerzzuständen eingesetzt werden.

Konzept

Die Hauptbehandlung umfasst 5 Sitzungen in 4 Wochen zu je 60-90 Minuten Behandlungszeit. Im Anschluss folgt eine Pause von ca. 2 Wochen, um dem Körper die Möglichkeit zur weiteren Selbstregulation zu geben. Weiterer Behandlungsbedarf erfolgt gegebenenfalls im Anschluss individuell.

Anwendungsgebiete...

... sind alle Arten von Muskelverhärtungen und Verspannungen des Bewegungsapparates, wie z.B.:
Kiefergelenk, Schulter-Nackenpartie, Wirbelsäule und Hüfte, Ellenbogen (Tennisarm), Fersensporn, und vieles mehr....

Triggerpointmethode.de